Hamburg meine Perle

Ihr Stil: Unprätentiös, sportlich und elegant. Ihr Wesen: Warmherzig und erfrischend kühl zugleich. Sie ist wie eine frische Brise, die einem durch’s Haar weht. Wie ein Hafen, zu dem man immer wieder zurückkehren möchte. Der einem vertraut ist, aber auch immer wieder Neues bereithält. Dies ist eine Liebeserklärung an die schönste Stadt der Welt: Hamburg. Hier ein paar persönliche Tipps aus der UNGER-Redaktion:

Heimathafen: Die Hafencity ist eine kleine Erlebniswelt, in die sich jeder Besuch lohnt. Ob man nun die moderne Architektur bewundern, Wohn-Accessoires shoppen, frische Seeluft schnuppern oder große Schiffe bestaunen möchte – hier kann man ohne Weiteres einen ganzen Tag verbringen. Tipp: Zum Ausklang einen Drink in der 20up Bar des Empire Riverside Hotel nehmen. Wie der Name schon sagt, liegt sie im 20. Stockwerk des Gebäudes und ermöglicht einen grandiosen Blick über den Hafen. Empire Riverside Hotel, Bernhard-Nocht-Straße 97

Architektonisches Meisterwerk: Konzertsaal, Hotel und Wahrzeichen der neuen HafenCity – das alles symbolisiert die Elbphilarmonie. Mitten in der Elbe, zwischen Stadt und Hafen gelegen, soll das kunstvolle Gebäude mit der gläsernen Fassade Hamburgs Tor zur Welt darstellen. Bereits seit 2003 tüfteln die Architekten Herzog & de Meuron an der Umsetzung, die wir nun kaum mehr erwarten können. Elbphilarmonie, Am Kaiserkai

Mit voller Kraft voraus: Wie ein Schiffsbug ragt das 2005 fertiggestellte Dockland zwischen Nordelbe und Fischereihafen aus dem Wasser. Das futuristische Bürogebäude wurde vom Architekten Teherani geplant und zeugt einmal mehr von der architektonischen Vielfalt der HafenCity. Tipp für alle Sportlichen: Treppen an der Landseite erklimmen und die Aussicht genießen! Dockland, Von-der-Smissen-Straße 9


Inspirierend: Ob Hamburger Kunsthalle, Deichtorhallen oder Bucerius KunstForum – irgendwo gibt es immer etwas Spannendes zu sehen. So läuft im Haus der Photografie noch bis zum 22. Mai die Ausstellung “Traummänner”. Rund 50 Fotografen – darunter Größen wie Ellen von Unwerth, Peter Lindbergh und Bruce Weber – stellen hier in insgesamt 100 Fotografien Männer  aus verschiedenen Blickwinkeln dar (unten: Werk von Daniel Riera). Haus der Photografie in den Deichtorhallen, Deichtorstraße 1-2

Schönes für Zuhause: Ausgefallene und hochwertige Einrichtungsstücke zeichnen Olaf Thomas im Stadtteil Rotherbaum aus. Von der Lampe bis zum Sessel bekommt man hier wahre Design-Schätze und Antiquitäten für ein individuell gestaltetes Zuhause. Olaf Thomas, Milchstraße 21

Himmel und Erde: Ein Frühstück im Blumenladen? Gehört bei Himmel und Erde am Hofweg zur Tagesordnung. Inmitten herrlich duftender Blüten schmeckt der Cappuccino gleich doppelt so gut. Kompliment an Mario Mahlstedt und Moritz Leonhardt, die diese Wohlfühl-Oase ins Leben gerufen haben. Himmel und Erde, Hofweg 8


Zweites Wohnzimmer: “Ganz wie bei Omi” fühlt man sich im plüschigen Petit Café in Eppendorf. In tiefen Sesseln versunken, kann man hier den besten Kuchen der Stadt genießen. Hat man erstmal einen der begehrten Plätze ergattert, sollte man essen, was gerade auf den Tisch bzw. aus dem Ofen kommt. Denn ob Apfel-Streusel, Pflaume oder Butterkuchen – die Sorten wechseln ständig. Und ganz ehrlich: Hier ist wirklich jedes Stück ein Gedicht. Petit Café, Hegestraße 29


Du bist, was Du isst: Bei einem Bummel durch die Innenstadt empfiehlt sich ein Abstecher ins thailändische Restaurant Cha Chà. Hier kommen ausschließlich frischen Zutaten, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken, auf den Teller. Tipp: Das würzige Green Chicken Curry und dazu einen milden Mango Lassi. Besonders schön ist das Restaurant in der Hamburger Hof-Passage. Hamburger Hof, Jungfernstieg 26-30


Gourmet-Tempel: Benannt nach dem Nachtclub Tarantella, der sich in den 70ern im ehemaligen Esplanade Hotel befand, ist das Bistro Restaurant Tarantella heute ein echter Geheimtipp unter Feinschmeckern. Kein Wunder: Den Betreibern Carsten von der Heide und Frederic Jahnsen gehört auch das Casse-Croûte, Claas Anklam war vorher Küchenchef im Landhaus Scherrer. Empfehlung: Das Thuna Porterhouse Steak für zwei Personen, das direkt am Tisch tranchiert wird und das hausgemachte Eis. Tarantella, Stephansplatz 10


Dessert-Himmel: Ein absolutes Highlight für alle Naschkatzen ist das Prinsessan. Spezialisiert auf die süßen Seiten des Lebens, gibt es hier reine 3-Gänge-Dessert-Menüs. Wem Rosmarinnudeln mit Rotwein-Orangensauce zu viel sind, sollte das Frühstück probieren. Ob Carla Bruni – klassisch französisch oder Victoria von Schweden – einfach Fisch – die nach Prinzessinnen und First Ladies benannten Speisen bieten für jeden Geschmack das Richtige. Prinsessan, Woldsenweg 1


Brit Chic: Wir freuen uns schon auf den Sommer, wenn wir endlich wieder den grandiosen Alster-Blick vom George Hotel genießen können. Urlaubs-Feeling pur! The George, Barcastraße 3




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Freitag
11. März
2011

TH2 White


Ohhhhh, ahhhhhhhh, jaaaaaaaa – so die glücklichen Wortlaute beim Betreten des fantastischen Interieur-Geschäftes TH2 White. Geschäftsführer Torsten Hallmann hat einfach das richtige Händchen. Alles was in seinen Verkaufsräumen am Poelchaukamp dekoriert ist, ist nicht nur handverlesen und feinfühlig ausgesucht, sondern auch exquisit und einfach wunderschön. Wenn man an den ausgefallenen Teelichtern, Cashmere-Plaids, Glas-Beistelltischen und Seiden-Teppichen vorbeiläuft, fühlt man sich vor allem eines -WOHL. Und nicht nur das, auch wird man schon beim betreten des Geschäftes herzlich begrüßt und das sagt einfach mehr als 1000 schöne Dinge.

http://www.th2.de/th2-white/th2-white.html

P.S. Auch die beiden gleichnamigen Cafés sind meine Favoriten hier in Hamburg: Nur zu empfehlen ist das frische, hausgebackene Sauerteigbrot mit selbstgemachtem Kräuterquark, Tomaten und Schnittlauch. Es hört sich so einfach an, aber ich kann nur sagen, dass ich schon gefühlte 100x zu Hause versucht habe es nach zu machen – ohne Chance. Warscheinlich liegt es daran, dass ich immer Light Kräuterquark nehme :-)

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Dienstag
19. Oktober
2010

Eine Fisch-Oase in Hamburg

Wer schon mal da gewesen ist, dem läuft bei dem Namen Henssler&Henssler vermutlich jetzt schon das Wasser im Mund zusammen. Großstadt-Feeling in einer Großstadt. Jetzt mag mancher schmunzeln, aber was Stefan Henssler und sein Vater auf die Beine gestellt haben ist schon beeindruckend. Das Restaurant am Hafen ist wie ein modernes und offen gestaltenes Loft, schick und ohne Schnörkel und könnte genauso in New York, Tokyo oder London sein. So auch die Gerichte die ALLE so gut schmecken. Ein Oyester Shooter zur Begrüßung, eine Sushi-Rolle zum Hauptgang und als Nachtisch selbstgemachtes Sauerrahm-Eis. Einfach himmlisch. Zu Hamburg gehört Henssler&Henssler.


Fang frischer Fisch – natürlich!

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Dienstag
12. Oktober
2010

Iris von Arnim

Sie wollte es wissen! Als Ende der 70 er Jahre die Mode keine einheitliche Richtung vorgab, beschloss Iris von Arnim die deutsche Mode neu zu definieren. Das hat Sie bis heute auch erreicht. Wichtigstes Kriterium: die deutsche Kundin zu verstehen. Diese Anforderung gepaart mit ihrer eigenen Persönlichkeit und der Liebe zum Cashmere haben der Hamburgerin den Weg geöffnet eine Erfolgsstory zu schreiben. Nun 30 Jahre später ist das Unternehmen gestärkter und moderner denn je. Iris von Arnim´s Handschrift ist jedoch die gleiche geblieben. Ihre besonderen Cashmere-Kollektionen werden mit Zöpfen, Rippen und Architekturen veredelt und ganz neu gibt es auch ‚stone washed‘ Grobstrick mit Struktur. Eines ist die Iris von Arnim Cashmere Kollektion immer – unverwechselbar!

Kurzpullover ‘Dolomiti’
Mütze ‘Sansibar’
Cardigan ‘Darlington’

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Montag
31. Mai
2010

Window-Shopping

Neues aus Hamburg:

Es ist herrlich erfrischend, wenn die Schaufenster (das Auge von Unger) endlich ihren “Frühjahrsanstrich” erhalten. Und plötzlich halten auch die “sehr Gestressten” und normalerweise – nur so vorbei Rennenden- doch für eine Sekunde an. Fast schon geblendet, fällt ihnen das glühende Orange der “Marrakesch-Hintergrundbilder”  ins Auge.

Diese eine Sekunde zieht manchmal aus dieser Person ein kleines Schmunzeln hervor, bevor es durch aufgeweichten Schneematsch wieder hektisch weiter geht.

Dior – Donna Karan

Chloé – Roland Mouret

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Freitag
5. Februar
2010